Dokumentation...MailArt

Mail-Art (Post-Kunst), das ist themenbezogene Kunst, die nach Aufforderung auf z. B. einer Postkarte produziert wird und dann den Initiatoren des Mail Art-Projektes per Post zugesandt wird. Mail Art fordert künstlerische Stellungnahme zu aktuellen politischen Positionen oder zeitgenössischen Entwicklungen.

Das Staatliche Museum Schwerin nennt diese Kunstform "Kommunikation mit Kunst zu kon­kret ausgeschriebenen Projekten".

Es gibt bei Mail Art-Projekten üblicherweise keine Jury.

Ich habe mich bisher an sechs klassischen Mail-Art-Projekten beteiligt.

Seit Mitte Oktober 2015 bin ich in der internationalen Mail Artist List von dem Luxemburger Künstler und Blogger Francois Frisch, genannt Fraenz, gelistet.

Mail-Art-Wettbewerb zum Lutherjahr 2017

Zum Lutherjahr 2017 ruft die Mail-Art-Gruppe der OffenenBehindertenArbeit des Diakonischen Werkes Schweinfurt zu dem Mail-Art-Wettbewerb "Martin Luther - Woran glaubst du?" auf.

KünstlerInnen und Laien sind aufgefordert sich mit dem Thema "Luther und was glaube ich" auseinanderzusetzen.

Ich habe mich mit der Arbeit "Ich glaube an die Menschen" beteiligt.

© VG Bild-Kunst 2017

Die Arbeit wurde als laufende Nummer 144 am 19. Juli 2017 auf

http://martin-luther-mail-art.blogspot.de/

veröffentlicht.

 

Katalog

Hier kann man sich den Katalog ansehen.

Und hier downloaden.

Katalog Mailart Martin Luther Woran glaubst Du?
Der komplette Katalog
Katalog Luther.pdf
PDF-Dokument [92.0 MB]

Internationaler Mail-Art-Wettbewerb "Trump", 2017/2018

"TRUMP"
Kann Kunst als zahnloser Tiger Trump beißen? In diesem internationalen Mail-Art-Wettbewerb soll genau das versucht werden.

Die Initiatorin Clementine Klein aus Köln wünscht sich Wettbewerbsbeiträge zu Trump
(zur Person, zur Wahl, zur Politik, aber gerne auch zu deren mutmaßlichen Hintergründen, sowie deren zukünftig möglichen, und/oder den bereits eingetretenen Folgen seiner Regentschaft).

Jedoch sollte dieser Wettbewerbsbeitrag "ohne Worte" auskommen, was dessen internationale Verständlichkeit erleichtert.

 

Ich beteilige mich mit drei Arbeiten:

Mixed Media auf 250g/m²-Aquarellkarton, ca. 10,5x15 cm

signiert u. datiert auf der Vorderseite: D.R. 2017, handschriftlich betitelt, adressiert und gestempelt auf der Rückseite, mit individueller DR-Briefmarke

"Die Hand Trumps I"

"Die Hand Trumps II"

"Die Hand Trumps III"

 

© VG Bild-Kunst 2017

Hier sind die Karten (lfd. Nr. 116,117 und 118) und andere Wettbewerbsbeiträge zu sehen.

Auszug aus der Teilnehmerliste

Ausstellungen (in Vorbereitung)

Hier ist das Video von der Ausstellungseröffnung am 20.12.2017 im bunker K101 in Köln-Ehrenfeld.

Gemeinschaftsausstellungen der 75 beteilgten Künstler.

Die Broschüre der Wanderausstellung

Eigene Mail Art-Briefmarke

Meine MailArt-Briefmarken (im Einsatz ab Januar 2016)

Mail Art Projekt: Mir ist so daDa im Kopf (2016)

Das Video dazu:

Werkstattbuch: Erschienen! Buch/Katalog „…mir ist so daDa im Kopf!“

 

Seit 9. Dezember auf dem Markt:

„…mir ist so daDa im Kopf!“ (Hg. Sabine Küster)

Format 21 x 21; ca. 88 Seiten, Softcover, 4/4farbig

Regulärer Verkaufspreis: 21,00 €

(ab 5 Expl. je 17,00 €)

Das Buch enthält Teile der gleichnamigen Dada Mail Art Ausstellung sowie Texte. 

 

Ich bin in diesem Buch mit der Arbeit "Pleite" vertreten.

 

Das wunderbare Buch von Sabine Küster kann hier bestellt werden.

Meine Kunstpostkarte

 

Ein paar Fotos von der Vernisage in der Kölner Galerie "daneben" am 2. September.

 

Mail Art-Initiatorin Sabine Küster

Nicht alle Kunstwerke haben es an die Galerienwand geschafft.

Die Namensliste der teilnehmenden Künstler. Mehrere hundert Werke unterschiedlichster Herkunft und Machart sind eingegangen und bebildern die aktuelle Sinnhaftigkeit/Unsinnigkeit von Dada.

Fotos: Michael Cremer, 2.9.2016

Wir sind, ob wir wollen oder nicht, alle daDA. 100 Jahre daDA…es lebe die Freude am experimentellen Sprachspiel, an der Kunst der Collage, am politisch-subversiven Widerstand.  Für ein Mail Art Ausstellungs- und Aktionsprojekt bittet Sabine Küster, Musentritt Berlin, im Frühjahr 2016 um Zusendung von selbst gestalteten (Text, Foto, Collagen…) Postkarten zum Thema: …mir ist so daDa im Kopf!

Die Postkarten werden in einer Wanderausstellung zu sehen sein (Deutschland/Schweiz), in daDa-Wort-Projekten verwendet und im MusenTritt-Archiv dokumentiert und verwahrt.

Ich beteilige mich mit vier Arbeiten.

Ausstellungs- und Veranstaltungstermine in 2016:

  • 24. Juni  WORTlastige Sättigungsbeilage. Werkstatt für experimentell-dadaistisches Schreiben (im Rahmen des Kunst- und Kulturfestivals 48-Stunden-Neukölln); Kunstbureau MusenTritt, Berlin
  • 27./28. August Werkstätte für experimentell-dadaistisches und für biografisches Schreiben  (im Rahmen des Jahresprojektes BROKEN WORDS); Kunstraum Option.265, Bad Münstereifel-Effelsberg
  • 2. September Vernissage “…mir ist so daDa im Kopf” – Mail Art in der Galerie Daneben, Köln. Ausstellungsdauer: bis 22. September 2016
  • 23. September Ausstellung/Intervention “…mir ist so daDa im Kopf” – Mail Art in der Genossenschaft Kalkbreite, Zürich
  • 25. September Dada-Soirée mit MusenTritt als Gast im Café Zähringer, Zürich
  • 3. Oktober Vernissage “…mir ist so daDa im Kopf” – Mail Art im Kunstraum Option.265 in Bad Münstereifel-Effelsberg

Die Arbeiten

 

Collage/Gelli-Printing/Tusche auf 250g/m²-Aquarellkarton, ca. 10,5x15 cm

signiert u. datiert auf der Vorderseite: D.R. 2016, gestempelt; verso handschriftlich

"Mir ist so daDa im Kopf" u. adressiert, gestempelt

 

"Angst"

"Pleite"

"Tomorrow"

"Lassen sie uns reden"

Bei der Arbeit

Gelli-Printing

Mail Art Aktion zum Erhalt des Mannheimer Umspannwerkes in der Keplerstraße in Mannheim (1989)

Hier gibt es weitere Infos...

Mail Art-Projekt "Obdachlosigkeit" (homeless), Berlin (2000)

Hier gibt es weitere Einzelheiten...

Mail-Art-Installation "Prostitution" (2001/2002)

Ich habe mich mit zwei Arbeiten an der Mail-Art-Aktion beteiligt:

"Familie, Geld, Liebe" und "Liebe"

Acryl auf Postkarte, signiert u. datiert DR 2001

Beide Arbeiten sind an einem Tag im Atelier Mayen entstanden.

Das Inkrafttreten der neuen Prostitutionsgesetze mit dem 01.01.2002 nahmen die beiden Berliner Künstler Elke Grundmann und Sigismund Urban um Anlaß, bereits im Juni 2001 ein Mail-Art-Projekt zu eben dieser Thematik zu starten. Nicht um einen Beitrag zur historischen Aufarbeitung zu leisten, sondern um die momentane, subjektive Grundstimmung einzufangen.

Allgemeines Anliegen der Mail-Art ist die Sensibilisierung der Wahrnehmung von Mißständen, das Brechen gewohnter Seh- und Sichtweisen, Engagement, Veränderung und Bewegung durch visuelle Kommunikation. Ihr ästhetischer Wert liegt in der kommunikativen Effizienz übermittelter Ideen.

Mail-Art als Reflexion sozialer und politischer Realität, ideales Medium brisanter, global relevanter Problematik - als geradezu prädestiniert für dieses Projekt.
Die Resonanz war dann auch überraschend groß: 416 Teilnehmer mit 726 Beiträgen aus 36 Ländern der Welt.

Die Mail-Art-Initiatoren schreiben zur Aktion: "Klischees wurden sensibel und differenziert hinterfragt. Wer prostituiert sich und wer eigentlich nicht? Die Grenzen sind fließend, klare Abgrenzungen schwierig und vielleicht deshalb Ursache gesellschaftlicher Ausgrenzungen? Noch immer wird Prostitution kriminalisiert, mit Menschenhandel und Kinderprostitution in Verbindung gebracht. Doch Freiheitsberaubung und Vergewaltigung sind Straftaten die nicht jenen Männern und Frauen zur Last gelegt werden können, die ihren Beruf frei und freiwillig ausüben. So positiv die ersten Schritte der Gesetzesänderungen auch zu werten sind, darüberhinaus muß in den einzelnen Köpfen ein Umdenken erfolgen, muß für Respekt und gesellschaftliche Anerkennung geworben werden, damit in unser aller Interesse Gewalt und Kriminalität im Berufsalltag der Prostitituierten keinen Platz mehr finden."

Dank-Notiz von Elke Grundmann.

Die Mail-Art-Installation wurde vom 22.10.-20.11.2003 in den Räumen des Stuttgarter Kunstvereins gezeigt.

Blick in die Teilnehmerliste.

Hier der Link zum Stuttgarter Kunstverein. Meine Postkarten sind leider nicht abgebildet. 

Mail-Art-Projekt "Tierisches und Menschliches" (2015)

Und das ist die passende Kunstpostkarte (A6) dazu:

Die Kunst Initiative unARTIG (Karin Lämmle und Anita Fried) aus Möglingen bei Stuttgart hat bereits im Sommer 2015 zu diesem Mail-Art-Projekt aufgerufen. Ich habe mich Mitte Dezember 2015 mit vier Postkarten beteiligt und in meinen Arbeiten die Pariser Attentate thematisiert.

Der Aufruf

Die Arbeiten

"Paris I" Postkarte, 10,5x15 cm, Wasserfarbe u. Kohle, signiert: D. R., datiert: 2015, gestempelt
"Paris II" Postkarte, 10,5x15 cm, Wasserfarbe u. Kohle, signiert: D. R., datiert: 2015, gestempelt
"Zecke" Postkarte, 10,5x15 cm, Wasserfarbe, Kohle, Tusche u. Acryl, signiert: D. R., datiert: 2015, gestempelt
"Chimäre" Postkarte, 15x10,5 cm, Wasserfarbe, Kohle, Tusche u. Acryl, signiert: D. R., datiert: 2015, gestempelt

Die Teilnehmerliste (Ausschnitt)

Fotos/Screenshots: Michael Cremer, Dez. 2015

© VG Bild-Kunst 2015

Ausstellung in der Galerie in der Zehntscheuer in Möglingen (Landkreis Ludwigsburg). Dauer der Ausstellung: 19. März bis 16. April 2016. Im Rahmen der Möglinger Kunstprojekte werden das Mailart-Projekt vorgestellt und 80 Postkarten gezeigt. Ob ich bei den 80 dabei bin, weiss ich leider nicht.

Ausstellung im Alten Rathaus Tamm in 71732 Tamm. 29. April bis 8. Mai 2016.

Die Vernisage ist am Freitag, dem 29. April 2016, 19:00 Uhr.

Bei der Ausstellung werden alle eingesendeten Karten (etwa 800 Stück) ausgestellt.

Katalog

Anita Fried und Karin Lämmle haben im Mai 2016 einen schönen Katalog mit allen Mail Art-Zusendungen herausgegeben. Meine Postkarte findet man auf den Seiten 33 und 34.

Ausstellung im Edith Stein Haus in Ludwigburg. Die nächste Etappe der Wanderausstellung läuft vom 5. Juni bis zum 30. Juli 2016  Ausstellungsort: Edith Stein Haus, Parkstr. 34, 71642 Ludwigsburg. Die Vernissage findet am 5. Juni um 17 Uhr statt. Es werden wieder alle Karten gezeigt.

DIGI 15 -Ein Projekt von FRAENZ FRISCH

FRAENZ, Luxemburger MailArt-Schaffender, hat 2013 das Projekt  DIGI  15  gestartet. Um was geht es dabei?  (E-Mail-) Artisten senden FRAENZ  digitale Fotografien, in gut druckbarer Auflösung (Strassenkunst, verwitterte Plakate, "gefundene Kunst", auf Mauern und Wänden geschriebene "Weisheiten" u.s.w. ... ).

Ein Scan davon, zumindest von einem Teil des Ganzen, wird dann von FRAENZ zu einer Künstlermarke gemacht. Das Projekt DIGI 15 umfasst insgesamt 40 Dokumente. Ich habe mich im Oktober 2015 mit einigen Detail-Aufnahmen von der Mayener Burg beteiligt. FRAENZ hat zwei der Fotografien ausgewählt und zu Künstlermarken in den Dokumenten 36 (11.Okt. 2015) und 37 (22.Okt. 2015) verarbeitet.

Hier der Link zu FRAENZ (Dokument 36)

Und hier der Link zum Dokument 37.